Exkursion des Kunst Grundkurses der Stufe Q2 ins "K20", Museum für die Kunst des 20.Jahrhunderts

Unser Kunstkurs in einer Installation von Yoko Ono. Fotos: HT
Körper werden spielerisch zu abstrakten Formen
(v. l.) Alec Castenow, Tom Breitfuß und Sören Ragsch vor der Lumpenvenus von Michelangelo Pistoletto

Pünktlich um kurz vor 11 Uhr traf sich am Mittwoch unser Kunst Grundkurs in (fast) voller Stärke mit Frau Hartlieb am K20 in Düsseldorf. Mit dem Ziel, in die Welt der Kunst des 20. Jahrhunderts, der Gegenwart sowie Yoko Onos Ausstellung einzutauchen, machten wir uns auf den Weg ins Museum.

Zuerst besuchten wir die Sammlung des K20 und waren alle ziemlich überwältigt. Viele von uns waren zum ersten Mal in einem Kunstmuseum. Die atemberaubenden und auch teilweise zunächst verwirrenden Kunstwerke sprengten unser bisheriges Wissen.

Der riesige Amerikanersaal mit modernen Kunstwerken gab uns einen ersten Einblick in das, was noch kommen sollte. Dabei wirkten die großen bunten Kunstwerke im noch größeren weißen Saal eher klein und überschaubar. Dann ging es weiter in die weiteren Räume, wo wir die künstlerische Vielfalt des 20. Jahrhundert in Augenschein nehmen konnten.

Egal ob Expressionismus, Kubismus, Dadaismus oder Surrealismus – von Paul Klee, Pablo Picasso oder Wassily Kandinsky bis hin zu Künstlern wie Anys Reimann, Joseph Beuys oder Etel Adnan war alles dabei. Das Konzept des K20, viele verschiedene Künstler unterschiedlichster Nationalitäten und  Kunstrichtungen mit einander ins „Gespräch“ zu bringen, beeindruckte uns sehr. Vor allem die Mitmachstation im Open Studio, bei der wir in bunte dehnbare Schlauchtücher schlüpfen durften und uns dann darin reckten und streckten, hatte uns besonders gut gefallen. Wir selbst wurden zur Kunst. Das war lustig.

Später ging es weiter zu der Yoko Ono Ausstellung „Music of the mind“. Ein Großteil ihrer Arbeiten fordert uns auf, die Welt mit anderen Augen, aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Viele ihrer Arbeiten zeugen von einem tiefen Mitgefühl für Menschen, die Verlust und Leid erfahren haben. Besonders die Rauminstallation „Add on“ gefiel uns sehr, da wir dort mit blauen Stiften bewaffnet, Wände, den Boden und ein Boot beschriften, bemalen konnten. Unser abschließendes Gruppenfoto ist auch dort entstanden. Ein einzigartiges Kursfoto inmitten eines Kunstwerkes. Abschließend hinterließen wir unsere Wünsche an einem Wunschbaum und hoffen nun, dass sie bald schon in Erfüllung gehen. Wir verließen das Museum mit der Erkenntnis, dass man Kunst nicht immer verstehen muss und dass es ok ist, wenn Kunst einfach Kunst sein darf und auf uns einwirkt, denn das hatte sie allemal.

Klaudia Przestrzelska, Q2